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Die Entstehungsgeschichte

Die Entstehungsgeschichte

Mit einem dreitägigen Fest wurde vom 2. bis 4. Oktober 1992 ein in der Region einzigartiges und mit Preisen für beispielhaftes Engagement ausgezeichnetes Projekt, die Stadthalle Delbrück, ihrer Bestimmung übergeben.
 
Bereits nach der kommunalen Neugliederung 1975 stand der Bau einer Stadthalle auf der kommunalpolitischen Agenda, weil insbesondere für größere Veranstaltungen, unter anderem des Karnevalvereins keine geeigneten Räume zur Verfügung standen. Einigkeit bestand allerdings darin, dass zunächst andere Aufgaben zu bewältigen waren und der Bau einer Stadthalle zwar nicht aufgegeben, aber kurzfristig nicht realisiert werden konnte.
 
Die Verantwortlichen verloren die langfristigen Zielsetzungen allerdings nicht aus den Augen und so wurden am heutigen Standort bereits vorhandene Gebäude der Kirche, die bisher schon für Veranstaltungen genutzt wurden, sowie bereits 1977 ein Privathaus mit einem größeren Grundstück erworben, ohne bereits konkrete Vorstellungen über die späteren Bauabsichten zu haben. Der Privatinitiative vieler Delbrücker Bürger, die sich in einem Stadthallenbauverein zusammen schlossen, war es letztlich zu verdanken, dass mit nachhaltiger Unterstützung der Stadt, Nutzungskonzepte und Planungen erarbeitet wurden, mit denen man den lang ersehnten Wunsch der Bevölkerung Rechnung tragen konnte. Durch die gemeinsame Kraftanstrengung von Stadthallenbauverein und Stadt wurde ein großer Gebäudekomplex unter Einbeziehung der bereits bestehenden Altbauten und dem Neubau einer großen Halle mit Bühne und den erforderlichen Nebenräumen entwickelt.
 
Mit dem ersten Spatenstich der großen Delbrücker Vereine im April 1990 wurde der Traum von der „Halle für Alle“ in greifbare Nähe gerückt. Nach einer beispielhaften Leistung der Delbrücker Vereine, die über die Stadt hinaus im gesamten Regierungsbezirk als „Delbrücker Modell“ Anerkennung fand, konnte die Stadthalle bereits nach einer Bauzeit von zweieinhalb Jahren im Rahmen eines großen Festprogramms in Betrieb genommen werden. Durch die gute Zusammenarbeit und die Anstrengung aller Beteiligten in dem Private-Partnership-Projekt (PPP) war auch die Finanzierung gesichert, so dass die Stadthalle mit Inbetriebnahme auch bezahlt war.
 
Für die Betriebsführung wurde 1992 die Delbrücker Betriebsführungs- und Stadthallengesellschaft mbH (DEBUS GmbH) gegründet, in der der Stadthallenbauverein mit 26% und die Stadt mit 74% beteiligt sind. Betriebsführungsgesellschaft und Stadthallenbauverein arbeiten seitdem äußerst harmonisch und problemfrei zusammen. Dadurch ist die „Vermarktung der Stadthalle“ an die Delbrücker Vereine und Agenturen hervorragend möglich. Über Veranstaltungen in der Stadthalle wurde vielfach in Funk und Fernsehen berichtet. Dadurch ist die Stadthalle Delbrück nicht nur ein kommunikativer Mittelpunkt der Stadt, sondern auch ein überregional bekanntes Kultur- und Bildungszentrum geworden, das in absehbarer Zeit und „alter Frische“ sein 25jähriges Jubiläum feiern kann.