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Kabarett - Comedy - Musik

1. Delbrücker Lachnacht

mit: Lutz von Rosenberg Lipinsky, HG. Butzko, Roberto Capitoni, Vera Deckers und Jacqueline Feldmann Freitag, 04.Oktober 2019, 20:00 Uhr Einheitspreis 28,50 € / AK 30,00 €
Veranstalter: Stadthalle Delbrück

Die 1. DELBRÜCKER LACHNACHT mit einem fantastischen Mix aus Kabarett, Comedy und Musik erwartet die Besucher der Stadthalle Delbrück. Mit dabei sind Lutz von Rosenberg Lipinsky, HG. Butzko, Roberto Capitoni, Vera Deckers und Jacqueline Feldmann.

Die Moderation des Abends übernimmt der wunderbare Lutz von Rosenberg Lipinsky. Er ist „Deutschlands lustigster Seelsorger“ und hat ein reichhaltiges Panikangebot zusammengestellt. Viele sind davon vorerst überfordert, doch Lutz von Rosenberg Lipinsky kann helfen gegen den Aufruhr in Deutschland und die jeden Morgen wiederkehrende Frage: Worüber regen wir uns heute auf? Und: Womit fangen wir an? Flüchtlinge oder Aldi-Toast? Politiker oder öffentliche Verkehrsmittel? Wer jagt uns mehr Angst ein: Die Mehrwertsteuer oder doch die Ehefrau? Wir fühlen uns bedroht wie selten zuvor: Ein Schreck jagt den nächsten und keiner lässt nach. Angeblich ernähren wir uns falsch, werden aber auch immer älter. Angeblich werden wir immer älter, aber sterben auch aus. Angeblich sterben wir aus - aber wir sollen trotzdem vorher noch die Umwelt retten. Er erforscht seit Jahren die German Ängste und sorgt für befreiendes Lachen über diese und gibt nicht zuletzt die Politik der Lächerlichkeit preis. Dabei kommen natürlich auch seine Gäste zu Wort.

HG Butzko, Gast in allen Kabarettsendungen des deutschen Fernsehens und Träger des Deutschen Kleinkunstpreises 2014, ist der „Hirnschrittmacher des deutschen Kabaretts“. Denn wenn der Gelsenkirchener zu allem und jedem seine ganz spezielle Meinung äußert und dabei die großen Zusammenhänge so beleuchtet, als würden sie „umme Ecke“ stattfinden, dann gelingt ihm das seltene Kunststück, einem Publikum aus dem Herzen zu sprechen. Er ist ein Meister des investigativen Kabaretts, wie er besonders in seiner satirischen Interpretation der Finanzkrise unter Beweis stellt. Denn wo andere elegant abbiegen, da brettert er voll durch. Und trifft. Den Kern der Sache, und das Zwerchfell des Publikums!

Roberto Capitoni ist lebendige Stand-up-Comedy in 4D: Sehen, Hören, Fühlen, Lachen! Als Halbsizilianer mit deutsch-schwäbischen Wurzeln betrachtet er das Thema „Amore“ als facettenreiches Phänomen aus diversen Blickwinkeln. Bei allen Betrachtungen stets im Schlepptau: „La Famiglia“, denn ein Italiener kommt selten allein. Gerade das macht Roberto oft zu schaffen. Selbst beim ersten Date ist sein sizilianischer Patenonkel Luigi immer dabei. Mal als „Kopfstimme“, mal höchst real. Auch der schwäbische Familien-Zweig meldet sich ständig ungefragt zu Wort, bevorzugt in Robertos Liebesangelegenheiten. Und letztlich stellt sich die wichtige Frage: Darf ein Mann zwei Nudel-Kulturen gleichermaßen lieben? In der Presse hoch gelobt überzeugt Roberto auf der Bühne mit seinem italienischen Charme nicht nur die Journalisten.

Vera Deckers beobachtet als Psychologin ihr Umfeld und es scheint, als hätten die Narzissten die Macht übernommen: Verpackung ist wichtiger als Inhalt. Aufmerksamkeit ist die globale Währung. Existent ist nur noch, wer online ist – und der Lauteste gewinnt. Helikopter-Eltern halten Zucker für das neue Heroin. Teenies schuften als Influenzer im YouTube-Tagebau. Selbstoptimierer zahlen Schritte, Rülpser und das nächtliche Schnarchen. Solche Zeiten erzeugen Selbstzweifel: Kann Kabarett am Puls der Zeit sein, wenn man nicht mal `ne Pulsuhr hat? Aber die studierte Psychologin findet auch Beruhigendes. Wissenschaftliche Studien belegen: Gelegenheitstrinker leben länger als Leute, die gar keinen Alkohol trinken!

Jacqueline Feldmann würde wahrscheinlich noch immer gemütlich auf einer Wiese liegen mit einem Tetra Pak unterm Arm und einer Sonnenblume im Haar; wäre da nicht plötzlich die Schule zu Ende gewesen. Was nun anfangen mit der neu gewonnenen Zukunft? Chemikerin, Polizistin oder doch Klärwerktaucherin werden? Eine Karriere als Hammerwerferin strebte Jacqueline zunächst an (kein Scheiß), diese scheiterte doch an ihrer eher zierlichen Gestalt und ihrem quiekenden Wurfschrei. Die Wahl fiel schlussendlich auf einen Schreibtisch-Job beim Finanzamt. Der Alltag zog ein; aber auch die Komik. Dass Umsatzsteuer und Mehrwertsteuer keine Pokemons sind, wusste die junge Sauerländerin schon vorher. Doch die Geschichten, die Jacqueline als Finanzbeamtin erfahren hat, sprechen eine eigene Sprache…

Karten gibt es auch unter www.eventim.de.
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